28.09.2013 | 16:27
Sollte das Thema Geld, Wirtschaft und Finanzen in den Schulen zum Unterrichtsstoff gehören?
In der Schweiz wird der richtige Umgang mit Geld in den Schulen noch nicht gelehrt. Das muss sich ändern, sagen viele Lehrer und Fachleute aus der Wirtschaft und der Politik. In anderen Ländern gehören diese Themen durchaus schon zum Standard beim Schulunterricht.   Die Gründe, warum sich gerade Jugendliche mit dem Thema Geld auskennen sollten:   -        Heutzutage ist es viel einfacher für einen Jugendlichen seine Konsumwünsche per Kredit zu erfüllen. Vor 20 Jahren sah das noch ganz anders aus. Deshalb sollte der Schulstoff an die neue Lage adaptiert werden. -        Schon Minderjährige kommen durch Handy-Verträge mit dem Thema Geld und finanzielle monatliche Verpflichtungen in Berührung. -        Manche Institute sehen eine große Gefahr in der Jugendverschuldung.   Existiert diese Jugendverschuldung denn wirklich?   Das Inkasso- und Kreditmanagement-Unternehmen Intrum Justitia ist der Meinung, dass es diese neue Jugendverschuldung wirklich gibt. Als Beweis zeiht sie verschiedene Studien heran. Doch Intrum Justitia musste sich schon viele Gegenargumente anhören. Viele seriöse Medien und Finanzinstitute haben anhand von Zahlen längst bewiesen, dass es bei der Verschuldung der Jugend in den letzten 20 Jahren keine eklatante Zunahme gegeben hat. Trotzdem sollte man das Thema ernst nehmen und die Jugend über die Gefahren bei einer überhöhten Kreditaufnahme hinweisen.   Nicht nur die Schule, auch die Eltern sind hier in der Pflicht   Natürlich ist es auch die Aufgabe der Eltern, beziehungsweise der Erziehungsberechtigten, die Kinder an das Thema Geld heranzuführen. Das kann schon sehr früh und spielerisch geschehen, wenn es bei den Kleinen um das Taschengeld geht. Das Sackgeld der Kinder ist die erste Basis für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld. Kinder sollten nicht immer alle Wünsche prompt erfüllt bekommen, sondern sie müssen auch lernen, auf etwas zu sparen.   Es gibt auch positive Nachrichten!   Die Mehrheit der Jugend hat keine Schulden und geht sehr verantwortungsbewusst mit Geld um. Und trotz einem begrenzten Budget schafft es die Mehrheit der Schweizer Jugend auf größere Wünsche, wie zum Beispiel eine Reise oder die Fahrprüfung zu sparen. Dieser vernünftige Umgang mit Geld ist doch als sehr positiv zu bewerten! Übrigens gibt es auch Programme zum Thema Geld, die schon heute in den Schweizer Kindergärten und Schulen umgesetzt werden. Unter dem Titel: Schüler, Schulden und Geld wurden verschiedene Unterrichtseinheiten entwickelt, die jeweils auf das Alter der Kinder zugeschnitten waren. Viele Kinder haben an diesem Programm teilgenommen und es mit großem Lernerfolg absolviert. Für die Mittelstufe, also die 9- bis 12-Jährigen wurde zum Beispiel das Finanzkompetenz-Lehrmittel „Pro Juventute Kinder-Cash“ entwickelt. Im Rahmen von diesem Programm steht das kindgerechte Sparschwein, welches vier Geldfächer aufweist. Die Namen dieser Geldfächer lauten: Sparen, Ausgeben, Investieren und Gute Tat. So kann den Schülern schon früh bewusst werden, zu welch verschiedenen Zwecken sie ihr Sackgeld einsetzen können. Und staunend erleben sie, wie das Gesparte sich summiert und sich dann damit schöne Wünsche erfüllen lassen. Begleitend zu diesem Programm sind ein kindgerechtes Übungsheft und ein Handbuch für die Lehrer erschienen. Zusätzlich erhalten auch die Eltern spezielle Elternhefte, damit sie ihre Kinder kompetent an das Thema Geld heranführen können und den Unterricht sinnvoll begleiten und unterstützen können.
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