28.09.2013 | 16:48
Konsequenzen von Basel III auf Unternehmen und Privatleute!
Das erklärte Ziel aller Reformen, die in Basel III enthalten sind, liegt in der Balance zwischen einem stabileren Finanzsystem und damit der gleichzeitigen Vermeidung einer Verknappung an Krediten. Ausserdem sollen die öffentliche Hand und die Steuerzahler damit geschützt werden, denn sie sollen weniger für die Schäden im Finanzmarkt haftbar gemacht werden.   Klar ist: Ab demnächst gelten strengere Regeln für die Vergabe von Krediten!   Die ihnen auferlegten strikteren Richtlinien sollen die Banken zwingen, mehr Vorsicht bei der Vergabe von Krediten walten zu lassen. Und in einem Punkt sind sich alle Finanzberater bereits jetzt einig: Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen wird es schwieriger werden, langfristige Kredite von den Banken zu erhalten. Ist deshalb das Reformpaket Basel III ein Grund zur Panik? Denn immerhin müssen die Finanzinstitute und Banken ab demnächst mehr an Eigenkapital hinterlegen und höhere Reserven für Krisenzeiten anhäufen.   Die Nachteile für die Bankkunden:   -        Je mehr an Risiko für den Kredit definiert wird, um so teurer wird das Darlehen für den Kreditnehmer -        Sollte das Risiko als eindeutig zu hoch eingestuft werden, kann es auch zu einem negativen Bescheid der Bank an den antragstellenden Kunden kommen     Wie wird das Risiko bestimmt?   Die Banken ziehen zur Bewertung des Risikos so genannte Ratings zu Rate. Und nur wenn die Unternehmen und Privatkunden im Rahmen dieser Ratings gut abschneiden, haben sie die Chance auf einen Kredit. Wer dabei allerdings besonders gut abschneidet, bekommt sogar den günstigeren Kredit. Mit anderen Worten: Wer über genug Eigenkapital oder andere Sicherheiten verfügt, der wird auch mit diesem System einen Kredit erhalten und den sogar besonders günstig. Und wer wenig Geld hat, für den wird es teuer. Er wird im Zweifelsfalle entweder gar keinen Kredit erhalten oder einen Kredit mit sehr hohen Zinsen. So viel zur Gerechtigkeit dieses Systems.   Diese Fakten können gerade Unternehmen in eine große Finanz- und Existenznot bringen. Die Unternehmensfinanzierung kann für Firmen, die nicht sehr gut abgesichert sind ab demnächst zu einem wirklich großen Problem werden. Keine Probleme dagegen haben die Unternehmen, die finanziell stabil da stehen und somit über ein gutes Rating verfügen. Schon bei einem mittelguten Rating werden hohe Zinsen verlangt, um das Risiko für die Bank abzusichern.   Was empfehlen die Berater den Unternehmen im Hinblick auf Basel III?     -        Absolutes Basic wird mit Basel III eine fundierte und langfristige Finanzplanung in den Unternehmen -        Und ein Insider-Tipp von uns: Lernen Sie die „Sprache der Banken“ zu sprechen. Das beinhaltet zum Beispiel, dass Sie Ihre ausgewiesenen Gewinne nicht mehr künstlich niedrig halten dürfen, um auf diesem Wege Steuern zu sparen. Banken wollen ordentliche Gewinne sehen, dann klappt es auch mit dem guten Rating! -        Weiterhin ist es immens wichtig, immer einen offenen, langfristigen und intensiven Kontakt zu seiner Bank zu halten. Denn auch in den heutigen harten Zeiten zählt die gute Verbindung zum Firmenkundenberater seiner Bank. -        Warten Sie also nicht immer ab, bis Sie dazu aufgefordert werden, Ihre neuen Zahlen vorzulegen. Gehen Sie auch aktiv auf Ihre Bank zu und suchen Sie das Gespräch und legen Sie neue Zahlen möglichst schnell und unaufgefordert vor. 
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