30.09.2013 | 10:41
Eine stabile Währung: Der Schweizer Franken!
Beim Schweizer Franken handelt es sich um eine sehr stabile Währung, sogar in den Zeiten der Krise wird er als solide Währung gehandelt. Dieser Fakt liegt sicherlich auch in der mehr als positiven Entwicklung der Wirtschaft in der Schweiz begründet. Das internationale Vertrauen in den Schweizer Franken als Anlagewährung ist eine logische Folge daraus, dass dieses Land als politisch und wirtschaftlich als absolut stabil gilt.   Der sichere Hafen in der Krise   Immer wieder hat sich die Währung der Schweiz in Krisenzeiten als sicherer Hafen für die internationalen Investoren bewährt. Dies lässt sich am starken Druck der Aufwertung ablesen, der jedes Mal in Zeiten einer politischen oder wirtschaftlichen Krise auftrat, entstanden ist er durch die Nachfrage.   Was wir dem starken Schweizer Franken alles zu verdanken haben:   -        Diese Währung hat stets den Wohlstand im Staat gefördert -        Sie hat massgeblich dazu beigetragen, die Identität im Land zu stiften -        Nicht zuletzt durch diese harte Währung wurde die Schweiz zu einem florierenden Standort für die Wirtschaft!     Im Jahr 1907 nahm die Nationalbank der Schweiz ihre Arbeit auf!   Der ehemalige ZKB-Direktor Heinrich Kundert war der erste Vorstand der SNB. Seitdem ist die Geschichte dieser Bank untrennbar mit der Geschichte des Schweizer Franken verbunden. Die Nationalbank erhielt aus ausschliessliche Recht, den Franken als Banknote ausgeben zu dürfen. Gleichzeitig wurde sie dazu verpflichtet, einen Bestand von mindestens 40 Prozent mit Edelmetall zu decken. Das lag daran, dass Banknoten zu dieser Zeit noch als Ersatz für das Währungsmetall galten. Und die SNB hat ihr Soll mehr als erfüllt, denn sie strebte von Beginn an einen Deckungsgrad an, der noch über dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum lag. Und schon nach kurzer Zeit hatte sich die SNB in das System des Goldstandards integriert und etablierte sich international rasch als immer zuverlässiger Partner für die Anleger.  Natürlich hatte auch der Schweizer Franken enorm mit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren zu kämpfen. Die nächste grosse Hürde war dann der Zusammenbruch der festen Wechselkurse im Jahr 1971. Damit begann die Zeit der flexiblen Währungskurse und die SNB bekam einen weitaus grösseren Handlungsspielraum.   Was passierte nach 1971?   -        Um den Kurs des Franken zu halten musste die SNB kontinuierlich Dollar kaufen -        Dadurch dehnte sich die Geldmenge unerwünscht aus -        Die Inflation erreichte über 7 Prozent -        Die Käufe am Devisenmarkt wurden von der SNB im Jahr 1973 gestoppt -        Damit begann die Ära einer neuen autonomen Geldpolitik, da die Wechselkurse nun flexibel waren -        Ein Kampf gegen die Inflation wurde geführt -        Die Geldpolitik in der Schweiz war damals sehr restriktiv -        Das BIP sank zunächst -        In diesem international geprägten Umfeld des Aufwertungsdrucks beschloss die SNB, eine Untergrenze zur damaligen D-Mark bei 80 Franken pro 100 D-Mark zu ziehen -        Mit diesem Schritt sollten realwirtschaftliche Verwerfungen vermieden werden     Heute steht der Schweizer Franken dank der Politik der SNB mit dem Fokus auf die monetäre Stabilität sehr gut im internationalen Vergleich da. Er gilt als Anlagewährung der ersten Wahl. Das stabile Schweizer Finanzwesen ist die Basis für die Selbständigkeit und Stabilität des Schweizer Staates.
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