28.09.2013 | 14:31
Wichtiges Hintergrundwissen: Das Bundesgesetz über den Konsumkredit
Auf unseren Seiten erfahren Sie nicht nur regelmässig alle News über Kredite, Versicherungen und Steuern. Wir bieten Ihnen auch wertvolles Wissen und die so wichtige Bildung rund um diese Themen. Aus diesem Grunde geht es in diesem Artikel über ein Basic des wirtschaftlichen Wissens: Dem Bundesgesetz über den Konsumkredit!   Das KKG, sein Sinn und Zweck!   Das Bundesgesetz über den Konsumkredit wird auch kurz KKG oder Konsumkreditgesetz betitelt wurde erstmals im Jahr 2001 in der Schweiz in Kraft gesetzt. Es dient dazu, den Kreditnehmer vor einer Überschuldung zu schützen. Das Gesetz wurde am 01. Januar 2003 revidiert und es erfasst Konsumkredite und Leasingverträge die an natürliche Personen, also Privatpersonen vergeben werden. Des weiteren erfasst es Überziehungskredite, Kunden- und Kreditkarten.   Folgende Kreditarten fallen unter das Konsumkreditgesetz:   -        Darlehen, dabei speziell die Raten- und Finanzierungskredite, Zahlungsaufschübe und andere, ähnliche Finanzierungshilfen -        Kunden- und Kreditkarten mit der Option auf einen Kredit -        Überziehungskredite auf einem laufenden Konto -        spezielle Arten von Leasingverträgen -        Überziehungen eines Kontos, welche von der ausgebenden Bank stillschweigend akzeptiert werden -        alle Kredite, die für einen privaten Zweck aufgenommen werden   Das Gesetz berücksichtigt aber auch folgende Ausnahmen:   -        wenn ein Kredit durch ein Grundpfand gedeckt ist -        wenn ein Kredit durch bankübliche Sicherheiten gedeckt ist -        wenn der Kredit weniger als CHF 500 oder mehr als CHF 80000 umfasst -        wenn der Kredit in einem Zeitraum von 3 Monaten zurückbezahlt werden muss -        wenn der Kredit in nicht mehr als 4 Raten und innert 12 Monaten zurückbezahlt werden muss -        wenn der Kredit durch andere Sicherheiten gedeckt ist, die der Kreditnehmer beim Geber des Kredits hält     Das Bundesgesetz über den Konsumkredit regelt die Formvorschriften, nach denen Konsumkreditverträge abgefasst werden müssen. Selbstverständlich sieht das Gesetz zuerst mal die schriftliche Abfassung dieser Art von Verträgen vor. Darin aufgeführt werden müssen der Nettobetrag des Kredits und der effektive Jahreszins. Mit anderen Worten, sämtliche Kosten des Kredits, auch weitere Gebühren oder Spesen müssen dort aufgeführt werden. Ebenfalls angegeben werden muss die geplante Frist, die bis zur Rückzahlung vergeht und die Höhe der Raten. Ausserdem muss der Kreditgeber dem Kreditnehmer die Möglichkeit einräumen, jederzeit die vollständige Rückzahlung des Betrags leisten zu dürfen, und das unter der Reduktion der Zinsen! Ebenfalls im Kreditvertrag schriftlich niedergelegt werden muss die Möglichkeit des Widerrufs innerhalb von 7 Tagen nach dem Erhalt der für ihn bestimmten Vertragskopie.   Der Leasingvertrag wird vom KKG als Sonderfall betrachtet. Er wird in diesem Gesetz zwar behandelt, aber unterliegt speziellen Sondervorschriften. Hier gibt es zum Beispiel nicht das Recht auf eine sofortige Zurückzahlung der gesamten Kreditsumme. Bei einem Rücktritt vom Vertrag schuldet beim Leasing der Kreditnehmer dem Kreditgeber Geld aufgrund des Rücktritts.   Die summarische Kreditfähigkeitsprüfung   Der Kreditgeber ist bei Überziehungskrediten lediglich dazu verpflichtet, eine summarische Prüfung der Kreditfähigkeit des Antragstellers durchzuführen. Das bedeutet, dass die Angaben des Kreditnehmers über seine Vermögens- und Einkommensverhältnisse in die Prüfung miteinbezogen werden. Ausserdem beinhaltet es eine Abfrage bei der IKO = Informationsstelle für Konsumkredit. Nur bei Darlehen, also bei Bankkrediten muss eine ausführliche Prüfung erfolgen.
28.09.2013 | 14:22
Wird die nationale Erbschaftssteuer in der Schweiz eingeführt werden?
Bislang besassen die Kantone die Steuerhoheit für die Erbschafts- und Schenkungssteuer. Das könnte sich eventuell in Zukunft ändern. Denn die Volksinitiative mit dem Namen: „Millionenerbschaften besteuern für unsere AHV“ ist bestrebt, diese Hoheit anders zu verteilen. Und gerade diesen Punkt wollte der Bundesrat nicht akzeptieren. Deshalb hat er vor kurzem die Volksinitiative „Millionenerbschaften besteuern für unsere AHV“ zur Ablehnung empfohlen. Der Bundesrat hat bereits das Eidgenössische Finanzdepartement damit beauftragt, eine adäquate Botschaft zu ihrer Ablehnung auszuarbeiten.   Letztendlich wird das Schweizer Volk darüber entscheiden müssen   Die eidgenössische Volksinitiative hat ihren Vorschlag am 15. Februar 2013 eingereicht, da sie hierbei über einen reichen Fundus von 110205 gültigen Unterschriften verfügt, wird es zu einem demokratischen Volksentscheid kommen.   Die Forderungen der eidgenössischen Volksinitiative:   -        Wenn eine Erbschaft oder eine Steuer das Limit von CHF 2 Millionen übersteigt, soll der Bund darauf eine Steuer von 20 Prozent erheben -        Der Ausgleichsfonds der AHV soll davon zwei Drittel bekommen, das letzte Drittel soll an die jeweiligen Kantone gehen -        Dies soll alle Schenkungen betreffen, welche ab dem 1 Januar 2012 und vor dem Inkrafttreten des neuen Verfassungsartikels vorgenommen wurden, sofern der Erblasser erst nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes stirbt -        Die Schenkungen, die vor dem 1. Januar 2012 vorgenommen wurden, sollen auch nach dem neuen Gesetz besteuert werden, und zwar in dem Falle wenn sie als Umgehung im weitesten Sinne angesehen werden   Doch gerade die Klausel auf die Rückwirkung dürfte sich sehr kompliziert gestalten. Denn viele Juristen argumentieren so, dass damit gegen die elementaren Regeln eines Rechtsstaates verstossen werde. Besonders als staatsrechtlich bedenklich ordnet der Schweizerische Anwaltsverband die Klausel der Rückwirkung ein. Denn nach Meinung dieses Verbandes wird damit nicht nur der Umfang der Steuerpflicht verändert, dieser Punkt wäre zu akzeptieren. Das Problem liegt darin, so der Schweizerische Anwaltsverband, dass damit auch bereits abgeschlossene Sachverhalte, die vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes nicht steuerpflichtig waren, nun plötzlich steuerpflichtig sein sollen. Rückwirkend sollen bereits abgeschlossene Sachverhalte zum Gegenstand der Erbschaftssteuer deklariert werden. Doch die eidgenössische Volksinitiative hat sich längst abgesichert, um die Rückwirkung des neuen Gesetzes sicherzustellen. Denn gleichzeitig will sie einen neuen Paragraphen in der Bundesverfassung verankern. Und weil es in der Schweiz keine Gerichtsbarkeit der Verfassung gibt, lässt sich die Rückwirkung dann später nur schwer vor Gericht anfechten. Der Schweizerische Anwaltsverband argumentiert dagegen und sagt, dass die Rückwirkung nicht haltbar ist, da es kein ausreichendes öffentliches Interesse gibt, welches diese Art von einer neuen Aufrollung von bereits abgeschlossenen Sachverhalten rechtfertigen würde. Ausserdem wäre der Focus auf die Grenze eines Vermögens von 2 Millionen Schweizer Franken nicht seriös. Denn das liesse sich nicht mit dem Grundsatz der Allgemeinheit der Besteuerung vereinbaren. Gegen die neue Regelung sprechen sich auch die Finanzdirektoren aus. Sie sind der Meinung, dass diese Steuer weiterhin in die Hände und die Hoheit der Kantone fallen solle. Ein weiteres Problem sehen die Finanzdirektoren auch in der Zweckbindung von allgemeinen Steuermitteln. Dies wäre nicht in der Harmonie mit den Schweizer Gesetzen und auch ein ganz verkehrtes Signal an die Finanzpolitik.
28.09.2013 | 16:07
Vorsorge treffen mit dem Abschluss einer Lebensversicherung!
Niemand denkt gerne darüber nach, welche Notlagen oder anderen existenziellen Probleme im Leben auftauchen können. Trotzdem sollte man sich die Zeit dazu nehmen und über Versicherungen informieren, denn auf diese Weise lassen sich viele Risiken ganz ausschliessen oder minimieren. In diesem Artikel geht es um die Lebensversicherung. In diesem Bereich gibt es zwei grundlegende Arten von Versicherungen:   -        Die Risikolebensversicherung: sie versichert die Person, die sie abschließt im Falle des Todes. Dann wird diese Versicherung als Todesfallversicherung definiert. Im Falle des Todes treten dann also die Versicherungsleistungen in Kraft. -        Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Diese Versicherung deckt das Risiko einer Erwerbsunfähigkeit. Die Versicherungsleistungen treten in Kraft, sobald die Erwerbsunfähigkeit offiziell bestätigt wird.   Die Versicherungsprämien und die Teilprämien   Die jeweilige Versicherungsprämie setzt sich je nach Art der abgeschlossenen Lebensversicherung aus diversen Teilprämien zusammen. Im Falle der Risikolebensversicherung muss der Versicherte eine Risikoprämie für die Deckung des Risikos an den Versicherungsgeber zahlen. Dabei wird diese Risikoprämie bei der Todesfallversicherung mit der Hilfe der Berechnung der Sterbewahrscheinlichkeit ermittelt. Faktoren für die Berechnung sind:   -        Das Alter des Versicherungsnehmers -        Das Geschlecht des Versicherungsnehmers -        Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen, zum Beispiel Rauchen oder starkes Übergewicht, so wie Vorerkrankungen -        Die Leistungshöhe der Lebensversicherung   Des weiteren fliessen in die Berechnung für die Prämie die Kosten für die Verwaltung, für den Abschluss und das eventuelle Inkasso mit ein. Die Gesamtheit dieser Kosten wird als Kostenprämie definiert. Jeder Versicherungsanbieter berechnet seinen Kunden einen gewissen Anteil an diesen Kosten. Hier ist es wieder immens wichtig, zu vergleichen. Denn die diversen Anbieter erheben ganz verschiedene Anteile, die sie ihren Kunden in Rechnung stellen. Da lohnt es sich im Vorfeld, den Vertrag ganz genau zu lesen und gerade auf das Kleingedruckte und damit die etwas versteckten Kosten zu achten. Denn wie bei jeder anderen Versicherung auch, hat der Versicherungsnehmer das Recht, den Vertrag im Vorfeld zu erhalten, in Ruhe zu lesen und zu prüfen. Lassen Sie sich bitte nie unter Zeitdruck setzen, wenn es darum geht, einen Versicherungsvertrag jedweder Art zu unterschreiben. Jeder seriöse Anbieter stellt Ihnen vorher den Vertrag zur Verfügung und beantwortet auch alle eventuell auftretenden Fragen detailliert und kompetent.   Die beiden Varianten der Todesfallversicherungen:   -        Die Anzahl der Versicherten -        Konstante und abnehmende Versicherungsleistungen   Bei einer Todesfallversicherung mit einer konstanten Versicherungssumme bleibt die Summe während der Laufzeit der Versicherung stets die Gleiche. Bei den Arten von Todesfallversicherungen mit einer abnehmenden Versicherungssumme minimiert sich die Summe in jedem Jahr um einen vorher festgelegten Betrag. Bei beiden Varianten ist die Versicherungsleistung das Todesfallkapital im Falle des Todes des Versicherten. In welchem Fall sollte man welche Art wählen?   -        Wenn der Vermögensbedarf des Begünstigten im Todesfall des Versicherten im Laufe der Zeit abnimmt, dann können mit einer ebenfalls abnehmenden Versicherungssumme Kosten eingespart werden -        Nimmt der Vermögensbedarf während der Versicherungsdauer nicht ab, dann sollte die Variante mit den konstant bleibenden Versicherungsleistungen gewählt werden.   Vor dem Abschluss einer Lebensversicherung sollte man also darüber nachdenken, inwiefern sich das finanzielle Budget in der Zukunft aller Wahrscheinlichkeit entwickeln wird.
28.09.2013 | 15:49
Wenn die Bewertung der Immobilie zum Problem wird
Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, muss zunächst die Finanzierung der Immobilie sicherstellen. Um diesen Vorgang in die Wege zu leiten, muss das Haus oder die Wohnung von einem Sachverständigen im Wert geschätzt werden. Denn oft hängt es davon ab, wie viel Eigenkapital der Käufer aufbringen kann und wie die Summe dieses Eigenkapitals mit dem Kaufpreis im Verhältnis steht. Viele Banken finanzieren einen bestimmten Prozentsatz der Immobilie nur, wenn genug Eigenkapital vorhanden ist.     Kriterien zur Errechnung des Marktwerts einer Immobilie sind unter anderem:   -        Die Lage -        Die Wohnfläche -        Die Landfläche -        Die Kubatur, also der Brutto-Rauminhalt -        Der Ausbaustandard -        Das Alter der Immobilie   Aus diesen Faktoren wird mit der Hilfe von statistischen Verfahren, bei denen man die realisierten Kaufpreise ähnlicher Liegenschaften zum Vergleich heran zieht, der aktuelle Marktwert der Immobilie ermittelt.   Doch die verschiedenen Banken arbeiten auch meist mit verschiedenen Modellen zur Wertermittlung, daraus ergibt es sich ganz logisch, dass verschiedene Kreditinstitute zu voneinander abweichenden Ergebnissen kommen können. Einige Kriterien müssen sich auch den Vorwurf der Subjektivität gefallen lassen. Denn manche Sachverständige schätzen zum Beispiel den Zustand einer Küche als Standard ein, während andere zu dem Schluss kommen, dieselbe Küche sei zeitgemäss. Und genau diese Unterschiede in der subjektiven Bewertung schlagen sich dann entsprechend auf den geschätzten Marktwert nieder.     Bei der Bewertung von Immobilien spielt auch die jeweilige Kreditvergabepolitik des betreffenden Finanzinstituts eine grosse Rolle. Bei einigen Banken ist es üblich, die Kredite von einer unteren Grenze aus zu vergeben. Andere Häuser sehen den Mittelwert als Obergrenze und wieder andere gehen direkt vom Oberwert aus und vergeben auf diese Art und Weise ihre Immobilienkredite. Diese Kreditvergabepolitik regelt also, wie hoch das Eigenkapital in Prozent sein muss, dass vom Käufer, also Kreditnehmer gefordert wird. Eine neue Regelung ist am 1. Juli in Kraft getreten. Im Rahmen der Selbstregulierung der Banken schreibt diese neue Regelung vor, dass neue Hypotheken für Liegenschaften innert einem Zeitraum von 20 Jahren auf zwei Drittel des Belehnungswerts zurückzuführen sind. Und je tiefer der Belehnungswert ausfällt, umso höher fällt dann die Amortisation aus. Das wiederum hat einen direkten Einfluss auf die Liquidität des Käufers.      Der Zinssatz ist abhängig von der Bewertung   Die Unterschiede in der Bewertung einer Liegenschaft schlagen sich selbstverständlich auch in dem von der Bank geforderten Zinssatz nieder. Denn aus Sicht der Bank geht sie ein höheres Risiko ein, umso tiefer der aktuelle Marktwert geschätzt wird.   Was kann man tun, um eine positive Bewertung zu erhalten?   -        Man sollte unbedingt Offerten von mehreren Anbietern einholen. -        Speziell bei älteren Immobilien lohnt sich dieses Vorgehen besonders -        Bei neueren Liegenschaften sollte man auch nach diesem Prinzip handeln, doch hier liegt der geschätzte Wert häufig weniger deutlich unter dem jeweils veranschlagten Kaufpreis -        Eine positive Dokumentation über die Immobilie sollte auch erstellt werden, denn wenn die Finanzierung von wenigen Prozentpunkten abhängt, dann entscheidet häufig diese ansprechende Dokumentation über einen positiven Bescheid vom Kreditinstitut. Denn auch wenn die Zahlen fest stehen, dann vermittelt sie einen subjektiv guten Eindruck, der auch heute noch viel zählt.
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