30.09.2013 | 11:36
Das hohe Preisniveau in der Schweiz
Bei uns in der Schweiz herrscht ein hoher Lebensstandard, das hat seinen Preis. Denn die Waren in der Schweiz haben einen vergleichsweise hohen Kostenpunkt. Da fragt man sich schon, warum denn auch die Importgüter von diesen hohen Preisen betroffen sind. In den letzten zwei Jahren ist eine rege gesellschaftliche und politische Diskussion über das Hoch des Franken und die mutmasslich überhöhten Importpreise entbrannt. Aus diesem Grund standen Produzenten und Importeure im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik. Leider waren sie erst nicht dazu bereit, wirklich fundierte Informationen über ihre Kostenstrukturen zu liefern.   Anfang Oktober werden neue Weichen gestellt!   -        Die Debatte um den Franken wird sicher noch ein politisches Nachspiel haben -        Anfang Oktober findet die nationalrätliche Sitzung der Wirtschaftskommission statt -        Zur Debatte wird dort auch der vom Ständerat beschlossene Zwang für die nicht den Markt beherrschenden Produzenten gegenüber Schweizer Nachfragern in den Ländern der OECD zu der Lieferung zu den jeweils regionalen Bedingungen     Im Vorfeld fanden schon Gespräche mit der Gilde der Importeure und Produzenten statt, dabei kam es endlich zu einer Vermehrung der Offenheit. Diese Transparenz war aber auch dringend notwendig geworden! Die Gilden machten deutlich, dass in einem im Ausland hergestellten Produkt häufig 50 – 70 Prozent an schweizerischen Kosten, beziehungsweise Wertschöpfung enthalten sind. Aus diesem Grunde wäre es nur logisch, dass der Endverkaufspreis dann eben auch auf dem hohen Schweizer Niveau liegen würde.   Promarca, der Schweizer Verband für Markenartikel hat mittels einer anonymisierten Umfrage versucht, die Kostendifferenzen zwischen der Schweiz und Deutschland zu erheben. Das sind die Ergebnisse:   -        In der Schweiz liegen die Kosten für die Löhne um knapp 30 Prozent höher als in Deutschland -        Bei den Kosten für die Logistik beträgt der Unterschied plus 60 Prozent für die Schweiz -        Die Kosten für die Promotion sind in der Schweiz doppelt so teuer wie in der BRD -        Und die Gebühren für das Listing ( Das ist der Eintrittspreis für die Geschäftsregale) liegt in der Schweiz im Durchschnitt 2,5 so hoch wie in Deutschland -        Die Kosten für die Werbung sind in der Schweiz dreimal so teuer wie in der BRD -        Weitere Mehrkosten fallen durch handelsspezifische Vorgaben und die spezielle Schweizer Gesetzgebung an   Zu berücksichtigen seien auch die Unterschiede in den Handelsmargen, so betonten die Vertreter der Schweizer Gilden. Dabei weisen die Schweizer Grossverteiler deutlich höhere Bruttomargen auf, als die Konkurrenz aus dem Ausland. Und auch in Bezug auf die Hersteller von Markenartikeln und deren Nettomargen wird betont, dass die Margen auf einem fast gleichen Niveau lägen, wie die Margen der Tochtergesellschaften in anderen europäischen Ländern. Ein Beispiel sei Mit Beiersdorf Schweiz hier gegeben: Wegen der deutlich höheren lokalen Kosten müssen die Endverbraucher mit einem Preiszuschlag von circa 25 Prozent gegenüber der BRD rechnen. Denn etwa zwei Drittel der von Beiersdorf in der Schweiz verkauften Produkte weisen ein ganzes Drittel der Wertschöpfung in der Schweiz auf. Nun bleibt es spannend, ob der Lieferzwang gegenüber Schweizer Nachfragern in den OECD-Ländern gesetzlich durchgesetzt werden kann. Der Ständerat der Schweiz hat dieses Vorgehen jedenfalls verbindlich vorgeschlagen.
30.09.2013 | 11:32
Das Sparpotential bei Autoversicherungen!
Wir entdecken für Sie jedes, aber auch wirklich jedes verfügbare Sparpotential! In diesem Artikel geht es um das Sparen im Zusammenhang mit den Autoversicherungen.   Die ersten Schritte, um dieses Potential zu nutzen:   -        Auch in diesem Bereich macht Vergleich wie immer reich, deshalb lohnt es sich, die Höhe der Prämien bei den verschiedenen Versicherungen miteinander zu vergleichen! -        Nach dem Vergleich sollten Sie unverbindliche Angebote von den günstigsten Versicherungen anfordern. -        Nun müssen diese Offerten noch miteinander verglichen werden. Folgende Punkte sind dabei am Wichtigsten: In welche Bonusstufe werden Sie eingeteilt? Wurden alle Ihre Wünsche und Angaben absolut korrekt berücksichtigt? Wie sieht es mit den Selbstbehalten aus? Und fallen bei einem Schadenfall im Ausland weitere Selbstbehalte an? Welches Bonussystem wird angeboten?   Natürlich ist nicht nur das Geld, beziehungsweise die Prämien der entscheidende Faktor. Neben dem preiswertesten Angebot sollten Sie auch auf die angebotenen Leistungen und das Mass der Kundenzufriedenheit achten. Um etwas über den Grad der Kundenzufriedenheit zu erfahren, ist Ihnen das Internet ein hilfreicher Ratgeber. Denn dort finden Sie auf vielen Portalen Aussagen und Bewertungen von anderen Kunden der Autoversicherungen. Es lohnt sich, diese Seiten aufzurufen und sich dort zusätzlich zu informieren.   Welche Autoversicherungen benötigen Sie wirklich?   -        Die Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Sie deckt durch das Fahrzeug verursachte Sach- und Personenschäden an Dritten ab. -        Mit dem Abschluss einer Teilkasko-Versicherung werden Schäden versichert, die am eigenen Automobil durch elementare Ereignisse, Diebstahl, Vandalenakte, Marder, Feuer und so weiter entstehen. -        Die Kollisionskasko ist eine Erweiterung der Teilkasko. Sie deckt auch selbst verschuldete Schäden durch eine Kollision am Auto ab. In der Vollkasko sind übrigens die Leistungen der Teilkasko und der Kollisionskasko enthalten. -        Die Insassen-Unfall-Versicherung deckt Personenschäden ab, die an Fahrern und Mitfahrern durch eine Kollision entstanden sind.   Bis auf die Haftpflichtversicherung sind alle anderen Versicherungen freiwillig. Nur die Haftpflichtversicherung wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir dringend zumindest den Abschluss einer Teilkasko-Versicherung, denn alles andere ist Sparen am falschen Ende. Noch besser ist natürlich der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung, damit sind Sie komplett gut versichert. Denn als Automobilist trägt man ein hohes Risiko im Straßenverkehr, damit es nicht zu Krisensituationen kommen kann, die die eigene finanzielle Existenz bedrohen, ist es besser, vorzusorgen.   Die Kriterien zur Beurteilung der verschiedenen Bonussysteme:   -        Wie gross ist das Zeitfenster, bis man auf der niedrigsten Prämienstufe ist? -        Angenommen Sie fahren jahrelang schadenfrei. Wie viel mehr kostet dann die Prämie in einem dann auftretenden Schadenfall? -        Wie sind die Abstände in den Prämienstufen über 100 Prozent gestaltet? -        Welche höheren Kosten bei der Prämie fallen an, wenn eine Höherstufung durch einen Schadenfall vorliegt? -        Was beinhaltet das Bonussystem? Die komplette Kasko-Versicherung oder nur die Prämie im Falle einer Kollision?   Was bedeutet langjährig unfallfrei gefahren eigentlich im Detail?   Dazu werden verschiedene Profile angewandt. Am unteren Ende der Skala stehen natürlich die so genannten Crash-Fahrer, die häufig in eine Kollision verwickelt sind, beziehungsweise diese selbst verursachen. Als besonders gut werden die Personen eingestuft, die mehr als fünf Jahre unfallfrei gefahren sind. 
30.09.2013 | 11:21
Die allgemeinen Versicherungsbedingungen
 Ein wichtiger Bestandteil des Versicherungsvertrages sind die allgemeinen Versicherungsbedingungen. Diese Modalitäten regeln die gültigen Bestimmungen für beide Vertragsparteien.   In der Schweiz sind die Versicherungsgesellschaften bei der Gestaltung ihrer Verträge an ein Gesetz gebunden. Dabei handelt es sich um das VVG = Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag. Dieses Gesetz enthält Bestimmungen, an die sich die Gesellschaften zwingend halten müssen. Die eine Art der Bestimmungen betrifft vertragliche Elemente, die grundsätzlich nicht abgeändert werden dürfen. Die zweite Art der Bestimmungen behandelt die Elemente, die weder zu Ungunsten des Versicherungsnehmers, noch des Anspruchsberechtigten abgeändert werden dürfen. All diese juristischen Grundlagen sind ein wichtiger Schutz für den Verbraucher, beziehungsweise den Versicherungsnehmer. Dank dem VVG befindet sich der Kunde immer auf der sicheren Seite und braucht keine Bedenken zu haben, in einen für ihn nachteiligen Vertrag eingewilligt zu haben. Das ist Verbraucherschutz in Sachen Versicherungen auf hohem Niveau.   Die allgemeinen Versicherungsbedingungen unterliegen außerdem der vorherigen Genehmigung durch:   -        Die Aufsichtsbehörde -        und dem Bundesamt für Privatversicherungen (BPV)   Bei der Aufsichtsbehörde handelt es sich um eine Behörde, die innerhalb eines Kantons sämtliche Personalvorsorgeeinrichtungen, die ihren Sitz in ihrem Gebiet haben, beaufsichtigt. Diese Behörde kontrolliert kontinuierlich, ob alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Und sie führt das Register über die berufliche Vorsorge. Die Aufsichtsbehörden wiederum unterstehen der Oberaufsicht des Bundesrates. Diese Oberaufsicht wird durch das Bundesamt für Privatversicherungen, beziehungsweise durch das Bundesamt für Sozialversicherung wahrgenommen.    Das Bundesamt für Privatversicherungen wiederum ist die oberste Aufsichtsbehörde über die privaten Versicherungsgesellschaften und wird vom Bundesrat eingesetzt. Das BPV kontrolliert die Solvabilität der Versicherungsgesellschaften und prüft die materielle Sicherstellung der Ansprüche der Versicherten. Zum Teil prüft es auch die Tarife und Bedingungen der einzelnen Versicherungsgeber. Dieses Amt ist ebenfalls zuständig für die Genehmigungen der Pläne für die Überschussbeteiligung der Versicherten. In der Controllingabteilung des Bundesamtes für Privatversicherungen werden die Berechnungen der Gesellschaften über Prämien, Überschussanteile und Prämien geprüft. Bei Bedarf erhält man Informationen über die Richtigkeit dieser Berechnungen. Unterstellt ist das Bundesamt für Privatversicherungen dem eidgenössischen Finanzdepartement (EFD). Die laufende Finanzierung des Betriebes des BPV muss von den von ihr beaufsichtigten Versicherungsgesellschaften geleistet werden.    Der Sinn dieser strengen Kontrollen besteht in folgenden Punkten:   -        Damit werden die Interessen des Versicherten geschützt -        Es handelt sich um eine Gewährleistung zur Sicherheit der Versicherungsnehmer -        Durch diese Regelungen werden die Verträge der Versicherungsgesellschaften einheitlich und übersichtlich gestaltet -        unabhängig von der jeweiligen Gesellschaft hat der Kunde die Sicherheit, einen fast gleich lautenden Vertrag zu erhalten         Dank der gesetzlichen Kontrolle ist der Kunde mit Sicherheit gut geschützt!   Zugegeben, Versicherungsverträge sind häufig etwas komplizierte Verträge. Das liegt daran, dass es sich nicht um ein gegenständliches, also sichtbares Produkt handelt, sondern um ein recht abstraktes Konstrukt. Und erst durch die Bedingungen im Vertrag entsteht der Vertragsgegenstand erst. Für den Laien, auch wenn es ich um einen aufgeklärten Verbraucher handelt, ist es zum Teil recht schwierig, alle Klauseln im Vertrag zu durchschauen. Damit niemand in einen sittenwidrigen Vertrag gerät, ist es gut, dass die Versicherungsverträge der staatlichen und gesetzlichen Kontrolle unterliegen.  
30.09.2013 | 11:45
Das Drei-Säulen-System der Vorsorge (Teil 2)
Zu Beginn des Zweiten Teils möchten wir noch mal auf die Säule 3a eingehen. Diese Art der gebundenen Vorsorge lässt nach der gesetzlichen Verordnung BVV 3 nur zwei Formen der Vorsorge zu:   -        Die Gebundene Vorsorgevereinbarung mit einer Bankstiftung, dabei wird das Geld durch die assoziierte Bank verwaltet -        Die Gebundene Vorsorge bei einer Schweizerischen Versicherungsgesellschaft     Im Rahmen dieser Vorgaben bieten die Banken drei Möglichkeiten an:   -        Das Vorsorgekonto. Dieses Konto wird mit einem höheren Zins geführt, als es bei einem normalen Sparkonto der Fall ist. Logischerweise fällt das Gesamtkapital im Alter dann auch dementsprechend höher aus, da sich ja auch der Zinseszins dazu summiert. -        Der Vorsorgefonds, beziehungsweise die Wertschriftenlösung. Innerhalb dieser Option wird das Geld für die Vorsorge in Wertpapieren, also Aktien, Obligationen und Fonds (Geldsammelstellen für Kapitalanleger) investiert. Das BVV2 regelt dabei die maximal zulässige Wertpapierquote der einzelnen Fonds zur Vorsorge. Dafür ist die Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge erlassen worden. Unter bestimmten Umständen können die Wertschriftenlösungen die besseren Renditen erzielen, doch das geht auch mit einem höheren Verlustrisiko einher. -         Die strukturierten kapitalgeschützten Vorsorgeprodukte. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Finanzprodukt, welches einen Kapitalschutz beinhaltet. Im Rahmen dieser Möglichkeit investiert die Bank das Geld in fest definierte Finanzprodukte. Sobald die Gesamtzeit abgelaufen ist, wird dem Kunden das von ihm investierte Kapital zusammen mit der erzielten Verzinsung auf einem speziellen Vorsorgekonto gutgeschrieben.     In der Gebundenen Vorsorgeversicherung dürfen auch die Versicherungen in der Schweiz Produkte für die Säule 3a anbieten. Der große Unterschied zu den Produkten der Banken besteht hier darin, dass im Versicherungsprodukt immer auch ein Versicherungsschutz integriert ist.   -        Die Vorsorgepolice 3a. Sie kombiniert den Risikoschutz für Invalidität und Tod mit einem garantierten Alterskapital. Und falls es im Laufe der Vertragszeit zu einer Erwerbsunfähigkeit kommen sollte, lässt sich dies mit einer Prämienbefreiung versichern. -        Die Fondsgebundene Vorsorgepolice Fonds 3a kombiniert den Risikoschutz bei Invalidität und Tod mit einem Wertschriftensparprozess. Und auch hier lässt sich eine Befreiung von der Prämie versichern, falls es im Laufe des Vertrags zu einer Erwerbsunfähigkeit kommt. Das BVV2 regelt auch hier, die maximal zulässige Wertpapierquote der einzelnen Vorsorgepolicen. Dabei gilt der Grundsatz, dass die fondsgebundenen Vorsorgepolicen die besseren Renditen erzielen können, während sie gleichzeitig das höhere Verlustrisiko beinhalten.     Jede erwerbstätige Person in der Schweiz kann seine Vorsorge auch über die Säule 3a zusätzlich organisieren. Ausserdem steht diese Option den Personen offen, die Taggelder aus der Arbeitslosenversicherung erhalten. Doch weil es sich um ein staatlich gefördertes Modell handelt und deshalb steuerbegünstigt ist, sind maximale Beiträge festgelegt worden, die jährlich eingezahlt werden dürfen. Diese Beträge hängen in ihrer jährlichen Grösse davon ab, ob die einzahlende und steuerpflichtige Person einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge, also der Pensionskasse angehört oder nicht. Weiterhin abhängig sind die Maximalbeträge vom Nettoerwerbseinkommen.     Die Säule 3b gehört in die Kategorie der Freien Vorsorge. Dazu gehören Vorsorgearten, welche nicht an einen Vertrag gebunden sind, der eine bestimmte Laufzeit aufweist. Rein theoretisch kann der Kunde sich in diesem Fall jederzeit seine Versicherung auszahlen lassen. Eine typische Form der Säule 3b sind Banksparkonten.
30.09.2013 | 11:38
Das Drei-Säulen-System der Vorsorge (Teil 1)
Bei uns in der Schweiz basiert die Vorsorge für das Alter, den Tod und den Erwerbsausfall auf drei Säulen. Dazu gehören obligatorische und freiwillige Vorsorgeleistungen der Versicherten, die mit unterschiedlichen Finanzierungslösungen offeriert werden.   Die erste Säule besteht aus:   -        Der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) -        Der Invalidenversicherung (IV) -        Den ergänzenden Leistungen (EL) zur AHV und IV -        und den Leistungen gemäss der Erwerbsersatzordnung (EO) bei Mutterschaft, Militärdienst, Zivilschutzdienst oder Zivildienst   Die zweite Säule beinhaltet die kapitalgedeckten Versicherungen für die berufstätigen Bürger in der Schweiz, damit die Deckung der gewohnten Lebenshaltungskosten garantiert werden kann. Sie setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:   -        Den Leistungen in der obligatorischen beruflichen Vorsorge (auch Pensionskasse genannt) -        Den Leistungen aus der überobligatorischen und beruflichen Vorsorge (also dem Einbau der freiwilligen Zusatzleistungen in der beruflichen Vorsorge) -         Den Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung -        Den Leistungen aus den von den Arbeitgebern freiwillig organisierten Zusatzversicherung zur obligatorischen Unfallversicherung -        Den Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (ALV) -        Und den Leistungen aus der von den Arbeitgebern freiwillig organisierten Krankentaggeldversicherung   Die Ergänzung zur ersten und zweiten Säule bietet die dritte Säule mit ihren freiwilligen, individuellen, steuerlich begünstigten privaten Vorsorgeangeboten. Sie setzt sich aus den folgenden zwei Elementen zusammen:   -        Die gebundene Vorsorge (3a) -        Und die Freie Vorsorge (3b)     Bei der ersten Säule handelt es sich um Versicherungen, die der Sicherung der Existenz für die gesamte Bevölkerung dienen. Sie finanziert sich mit Ausnahme der Ergänzungsleistungen nach einem Umlageverfahren. Dabei werden die aktuell eingenommenen Beiträge zur Finanzierung der Renten verwendet. Zu dieser ersten Säule kann man im Prinzip auch die obligatorische Krankenversicherung zählen, weil dort die gesamte Bevölkerung der Schweiz für alle Heilungskosten infolge von Krankheit oder Unfall versichert ist. Die zweite Säule im System kann auch als berufliche Vorsorge betitelt werden. Denn dort sind ausnahmslos alle berufstätigen Bürger der Schweiz versichert. Allerdings wird die berufliche Vorsorge nach dem Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) geregelt. Sie ergänzt die Leistungen in den Bereichen der Altersvorsorge und den Folgen von krankheitsbedingter Invalidität und dem Tod. Angeboten wird sie von den Versicherungen, den Pensionskassen und autonomen Sammelstiftungen. Im Volksmund wird die berufliche Vorsorge meist mit Pensionskasse umschrieben. Hier kann der Arbeitgeber aus verschiedenen Anbietern selbst wählen, denn der Wettbewerb ist dort zugelassen. Grössere Unternehmen und auch die öffentliche Verwaltung haben in der Regel sogar eine eigene Pensionskasse. Die dritte Säule ist absolut freiwillig und soll die Lücken zur Vorsorge aus der ersten und zweiten Säule schliessen, beziehungsweise minimieren. Diese Lücken betreffen meist das Kapital im Alter zur Finanzierung des dritten Lebensabschnitts. Ausserdem betreffen sie die Leistungen bei Invalidität und die Leistungen an die Hinterbliebenen im Todesfall. Dabei wird die Säule 3a als gebundene Vorsorge bezeichnet, die durch die Mittel des Bundes gefördert wird. Deshalb sind die Beiträge an die Säule 3a steuerabzugsfähig. Allerdings ist dieses Kapital zweckgebunden, es ist rein für die Finanzierung des Alters vorgesehen. Dabei sieht der Gesetzgeber einige wenige Ausnahmen vor, bei denen die Versicherten dieses Geld vorzeitig beziehen können. Dabei handelt es sich um juristisch definierte Zwecke, die obligatorisch einzuhalten sind.
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