30.09.2013 | 11:45
Das Drei-Säulen-System der Vorsorge (Teil 2)
Zu Beginn des Zweiten Teils möchten wir noch mal auf die Säule 3a eingehen. Diese Art der gebundenen Vorsorge lässt nach der gesetzlichen Verordnung BVV 3 nur zwei Formen der Vorsorge zu:   -        Die Gebundene Vorsorgevereinbarung mit einer Bankstiftung, dabei wird das Geld durch die assoziierte Bank verwaltet -        Die Gebundene Vorsorge bei einer Schweizerischen Versicherungsgesellschaft     Im Rahmen dieser Vorgaben bieten die Banken drei Möglichkeiten an:   -        Das Vorsorgekonto. Dieses Konto wird mit einem höheren Zins geführt, als es bei einem normalen Sparkonto der Fall ist. Logischerweise fällt das Gesamtkapital im Alter dann auch dementsprechend höher aus, da sich ja auch der Zinseszins dazu summiert. -        Der Vorsorgefonds, beziehungsweise die Wertschriftenlösung. Innerhalb dieser Option wird das Geld für die Vorsorge in Wertpapieren, also Aktien, Obligationen und Fonds (Geldsammelstellen für Kapitalanleger) investiert. Das BVV2 regelt dabei die maximal zulässige Wertpapierquote der einzelnen Fonds zur Vorsorge. Dafür ist die Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge erlassen worden. Unter bestimmten Umständen können die Wertschriftenlösungen die besseren Renditen erzielen, doch das geht auch mit einem höheren Verlustrisiko einher. -         Die strukturierten kapitalgeschützten Vorsorgeprodukte. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Finanzprodukt, welches einen Kapitalschutz beinhaltet. Im Rahmen dieser Möglichkeit investiert die Bank das Geld in fest definierte Finanzprodukte. Sobald die Gesamtzeit abgelaufen ist, wird dem Kunden das von ihm investierte Kapital zusammen mit der erzielten Verzinsung auf einem speziellen Vorsorgekonto gutgeschrieben.     In der Gebundenen Vorsorgeversicherung dürfen auch die Versicherungen in der Schweiz Produkte für die Säule 3a anbieten. Der große Unterschied zu den Produkten der Banken besteht hier darin, dass im Versicherungsprodukt immer auch ein Versicherungsschutz integriert ist.   -        Die Vorsorgepolice 3a. Sie kombiniert den Risikoschutz für Invalidität und Tod mit einem garantierten Alterskapital. Und falls es im Laufe der Vertragszeit zu einer Erwerbsunfähigkeit kommen sollte, lässt sich dies mit einer Prämienbefreiung versichern. -        Die Fondsgebundene Vorsorgepolice Fonds 3a kombiniert den Risikoschutz bei Invalidität und Tod mit einem Wertschriftensparprozess. Und auch hier lässt sich eine Befreiung von der Prämie versichern, falls es im Laufe des Vertrags zu einer Erwerbsunfähigkeit kommt. Das BVV2 regelt auch hier, die maximal zulässige Wertpapierquote der einzelnen Vorsorgepolicen. Dabei gilt der Grundsatz, dass die fondsgebundenen Vorsorgepolicen die besseren Renditen erzielen können, während sie gleichzeitig das höhere Verlustrisiko beinhalten.     Jede erwerbstätige Person in der Schweiz kann seine Vorsorge auch über die Säule 3a zusätzlich organisieren. Ausserdem steht diese Option den Personen offen, die Taggelder aus der Arbeitslosenversicherung erhalten. Doch weil es sich um ein staatlich gefördertes Modell handelt und deshalb steuerbegünstigt ist, sind maximale Beiträge festgelegt worden, die jährlich eingezahlt werden dürfen. Diese Beträge hängen in ihrer jährlichen Grösse davon ab, ob die einzahlende und steuerpflichtige Person einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge, also der Pensionskasse angehört oder nicht. Weiterhin abhängig sind die Maximalbeträge vom Nettoerwerbseinkommen.     Die Säule 3b gehört in die Kategorie der Freien Vorsorge. Dazu gehören Vorsorgearten, welche nicht an einen Vertrag gebunden sind, der eine bestimmte Laufzeit aufweist. Rein theoretisch kann der Kunde sich in diesem Fall jederzeit seine Versicherung auszahlen lassen. Eine typische Form der Säule 3b sind Banksparkonten.
30.09.2013 | 11:38
Das Drei-Säulen-System der Vorsorge (Teil 1)
Bei uns in der Schweiz basiert die Vorsorge für das Alter, den Tod und den Erwerbsausfall auf drei Säulen. Dazu gehören obligatorische und freiwillige Vorsorgeleistungen der Versicherten, die mit unterschiedlichen Finanzierungslösungen offeriert werden.   Die erste Säule besteht aus:   -        Der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) -        Der Invalidenversicherung (IV) -        Den ergänzenden Leistungen (EL) zur AHV und IV -        und den Leistungen gemäss der Erwerbsersatzordnung (EO) bei Mutterschaft, Militärdienst, Zivilschutzdienst oder Zivildienst   Die zweite Säule beinhaltet die kapitalgedeckten Versicherungen für die berufstätigen Bürger in der Schweiz, damit die Deckung der gewohnten Lebenshaltungskosten garantiert werden kann. Sie setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:   -        Den Leistungen in der obligatorischen beruflichen Vorsorge (auch Pensionskasse genannt) -        Den Leistungen aus der überobligatorischen und beruflichen Vorsorge (also dem Einbau der freiwilligen Zusatzleistungen in der beruflichen Vorsorge) -         Den Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung -        Den Leistungen aus den von den Arbeitgebern freiwillig organisierten Zusatzversicherung zur obligatorischen Unfallversicherung -        Den Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (ALV) -        Und den Leistungen aus der von den Arbeitgebern freiwillig organisierten Krankentaggeldversicherung   Die Ergänzung zur ersten und zweiten Säule bietet die dritte Säule mit ihren freiwilligen, individuellen, steuerlich begünstigten privaten Vorsorgeangeboten. Sie setzt sich aus den folgenden zwei Elementen zusammen:   -        Die gebundene Vorsorge (3a) -        Und die Freie Vorsorge (3b)     Bei der ersten Säule handelt es sich um Versicherungen, die der Sicherung der Existenz für die gesamte Bevölkerung dienen. Sie finanziert sich mit Ausnahme der Ergänzungsleistungen nach einem Umlageverfahren. Dabei werden die aktuell eingenommenen Beiträge zur Finanzierung der Renten verwendet. Zu dieser ersten Säule kann man im Prinzip auch die obligatorische Krankenversicherung zählen, weil dort die gesamte Bevölkerung der Schweiz für alle Heilungskosten infolge von Krankheit oder Unfall versichert ist. Die zweite Säule im System kann auch als berufliche Vorsorge betitelt werden. Denn dort sind ausnahmslos alle berufstätigen Bürger der Schweiz versichert. Allerdings wird die berufliche Vorsorge nach dem Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) geregelt. Sie ergänzt die Leistungen in den Bereichen der Altersvorsorge und den Folgen von krankheitsbedingter Invalidität und dem Tod. Angeboten wird sie von den Versicherungen, den Pensionskassen und autonomen Sammelstiftungen. Im Volksmund wird die berufliche Vorsorge meist mit Pensionskasse umschrieben. Hier kann der Arbeitgeber aus verschiedenen Anbietern selbst wählen, denn der Wettbewerb ist dort zugelassen. Grössere Unternehmen und auch die öffentliche Verwaltung haben in der Regel sogar eine eigene Pensionskasse. Die dritte Säule ist absolut freiwillig und soll die Lücken zur Vorsorge aus der ersten und zweiten Säule schliessen, beziehungsweise minimieren. Diese Lücken betreffen meist das Kapital im Alter zur Finanzierung des dritten Lebensabschnitts. Ausserdem betreffen sie die Leistungen bei Invalidität und die Leistungen an die Hinterbliebenen im Todesfall. Dabei wird die Säule 3a als gebundene Vorsorge bezeichnet, die durch die Mittel des Bundes gefördert wird. Deshalb sind die Beiträge an die Säule 3a steuerabzugsfähig. Allerdings ist dieses Kapital zweckgebunden, es ist rein für die Finanzierung des Alters vorgesehen. Dabei sieht der Gesetzgeber einige wenige Ausnahmen vor, bei denen die Versicherten dieses Geld vorzeitig beziehen können. Dabei handelt es sich um juristisch definierte Zwecke, die obligatorisch einzuhalten sind.
30.09.2013 | 11:15
Die Beschäftigungsentwicklung in der Schweiz
Seit dem schlimmsten Krisenjahr 1999 wurden in der Schweiz signifikant viele Arbeitsstellen neu geschaffen. Doch gleichzeitig ist leider auch die Zahl der registrierten Arbeitslosen angewachsen. Zu diesem Thema hat nun die Forschungsstelle für Konjunktur der ETH Zürich eine Analyse veröffentlicht. Und beim Betrachten dieser Analyse wird schnell deutlich, dass die Fachleute für die Entwicklung der Beschäftigung in der Schweiz die Lage signifikant und chronisch unterschätzt haben!   Die Vorhersagen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich   -        In der Mitte des Jahres 2009, als die Wirtschaft am tiefsten eingebrochen war, sagte diese Stelle voraus, dass sich die Beschäftigung bis zum Ende des Jahres 2012 nicht von diesem signifikanten Rückgang erholen werde -        Doch seit dem zweiten Quartal 2009 wurden 171.000 Vollzeitstellen neu geschaffen worden -        Dabei stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 224.000 an, genauer gesagt um 4,9 Prozent -        Die hauptsächlichen Nutzniesser dieser Entwicklung waren dabei die Ausländer, ihre Zahl hat auf dem Schweizer Arbeitsmarkt in diesen vier Jahren um sogar 10,3 Prozent zugelegt!   Der grösste Anteil am Aufbau der Beschäftigung vollzog sich im Sektor der Dienstleistungen, dort entstanden im Beobachtungszeitraum dieser vier Jahre 6,6 Prozent, beziehungsweise 193.000 zusätzliche Arbeitsstellen. Besonders zugelegt im besagten Dienstleistungssektor haben die staatsnahen Bereiche, wie zum Beispiel die öffentliche Verwaltung, das Sozial- und Gesundheitswesen, Erziehung und Unterricht. Ein Sorgenkind dagegen ist und bleibt die Industrie. Dieser Sektor konnte sich noch nicht wirklich von der Krise erholen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist die Zahl der dort Beschäftigten um 2,5 Prozent, beziehungsweise 16.600 gesunken.   Trotz der Zunahme der Beschäftigung wächst die Zahl der Arbeitslosen stetig!   -        Seit der Mitte des Jahres 2011 musste ein Zuwachse der Arbeitslosenzahlen um 18.600 auf insgesamt 130.000 Personen verzeichnet werden   Woran kann das liegen, dass es eine zunehmende Beschäftigung bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitslosenquote gibt?   -        Die Stellen, die es zu besetzen gilt, passen häufig nicht zum Jobprofil der Arbeitslosenquote -        Eine Ursache für diese Disharmonie könnte darin liegen, dass es in der Wirtschaft zu einer recht heftigen Verschiebung von den niedrigen zu den hoch qualifizierten Arbeiten gab -        Belegt wird diese These damit, dass die Zahl der Erwerbstätigen, die über einen Universitäts- oder vergleichbaren Abschluss verfügen seit der Mitte des Jahres 2009 um 167.000 zugelegt hat -        Im Gleichzug ist die Zahl der Beschäftigten ohne diesen hoch qualifizierten Abschluss um 5000 gesunken   Andere Ökonomen sehen die Entwicklung eher als das Ergebnis daraus, dass es in bestimmten Branchen schwer ist, eine Tätigkeit zu finden. Dazu gehören die Maschinenindustrie, der Tourismus und die arg minimierten Backofffices der Banken. Ganz anders sieht es im Bereich der Krankenpflege und der Sanitärmonteure auf dem Bau aus. Und wie sind die weiteren Aussichten? Die KOF hat ihre Herbstprognose bereits präsentiert. Dabei hat sie die Prozentpunkte für die Wachstumserwartung kräftig angehoben. Denn die Fachleute gehen davon aus, dass sich die Dynamik der Konjunktur langsam aber deutlich von der Binnenwirtschaft auf die ausländische Nachfrage verlagern wird. Denn die Erholung im Euroraum lässt diese Erwartung zu und als Folge dessen werden sicher auch die Ausrüstungsinvestitionen anziehen.
30.09.2013 | 10:53
Die sonnige Altersplanung: Was muss man berücksichtigen, wenn man im Alter aus der Schweiz auswandern möchte?
Eine nicht kleine Gruppe von Schweizer Bürgern möchte nach der Pension in das sonnige Ausland auswandern. Dieser Traum kann in erfüllbarer Nähe liegen, wenn man sein Budget gut plant! Da in der Schweiz die Lebenshaltungskosten relativ hoch liegen, möchten viele Senioren nach der Pension sparen und trotzdem einen angemessenen Lebensstandard beibehalten. Dies ist eins der Motive, um eine Auswanderung zu planen und natürlich zieht auch die Sonne viele Menschen in südliche Gefilde.   Folgende Länder sind die beliebtesten Auswanderungsländer der Schweizer:   -        Spanien -        Italien -        Frankreich -        USA -        Thailand   Eine genaue Planung ist unumgänglich!   Zunächst sollte überlegt werden, ob das eigene Geld auch im Ausland reicht, um so leben zu können, wie man sich das vorstellt. Um diese Sachlage exakt einschätzen zu können, empfiehlt es sich, eine Rechnung für die Lebenshaltungskosten zu erstellen, wie sie im neuen Land üblich sind. In Staaten, wie zum Beispiel Thailand sind die Kosten für das tägliche Leben sehr niedrig, doch diese Rechnung sieht schon ganz anders aus, wenn man einen längeren Aufenthalt in Frankreich oder den USA plant. Menschen, die früh in Pension gehen und die Schweiz dann verlassen möchten, sollten überprüfen, ob sie mit einer Frühpension oder mit einer Kündigung am Ende finanziell besser da stehen. Dies gilt besonders dann, wenn man das komplette Pensionskassenguthaben als Kapital einsetzen möchte. Allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass mit dem Antrag auf die Austrittsleistung auch leider der Anspruch auf allfällige Überbrückungsrenten aufgegeben wird.   Weitere Punkte, die dringend berücksichtigt werden müssen:   -        Welche Ausgaben hat man noch in der Schweiz, auch wenn man bereits ausgewandert ist? -        Wie groß soll der Anteil des Vermögens sein, den man zum Zeitpunkt der Auswanderung in die jeweilige Fremdwährung umtauscht? Hier sollte besonders darauf geachtet werden, dass man einen besonders guten Wechselkurs nutzt. -        Die Auszahlung der Rente erfolgt weiter in Franken, die letztendliche Höhe der Rente ist also wieder vom aktuellen Wechselkurs abhängig.   Die Steuerproblematik   Auch wenn der Rentenbezieher im Ausland wohnt, ist eine Quellensteuer auf die Pensionskassenrente zu zahlen. Diesen Punkt gilt es besonders zu beachten, falls man in ein Land auswandert, mit dem die Schweiz kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat. Dieses Abkommen muss nicht, aber kann vorsehen, dass der Betroffene diese Steuer im Auswanderungsland zurückfordern kann. Doch falls es zwischen dem Auswanderungsland und der Schweiz kein Doppelbesteuerungsabkommen gibt, dann besteht die Gefahr, dass die Rente gleich zweimal besteuert werden muss. Auch diese höchst ärgerliche Tatsache muss in die Planung des finanziellen Budgets integriert werden. Die gerade aufgezählten Problematiken gelten auch für die Säule 3a und die Kapitalbezüge aus der beruflichen Vorsorge. In einigen Kantonen der Schweiz sind die Tarife für die Quellensteuer übrigens deutlich niedriger, als die Tarife für die Auszahlungssteuer für Kapital. Aufgrund der verschiedenen Tarife in den jeweiligen Kantonen, muss auch daran gedacht werden, dass nicht der bisherige Wohnort in der Schweiz für die Berechnung des Tarifs massgeblich ist, sondern der rechtliche Sitz der Vorsorge- und Freizügigkeitsstiftung, die dafür verantwortlich ist, das Geld auszuzahlen.
28.09.2013 | 16:48
Konsequenzen von Basel III auf Unternehmen und Privatleute!
Das erklärte Ziel aller Reformen, die in Basel III enthalten sind, liegt in der Balance zwischen einem stabileren Finanzsystem und damit der gleichzeitigen Vermeidung einer Verknappung an Krediten. Ausserdem sollen die öffentliche Hand und die Steuerzahler damit geschützt werden, denn sie sollen weniger für die Schäden im Finanzmarkt haftbar gemacht werden.   Klar ist: Ab demnächst gelten strengere Regeln für die Vergabe von Krediten!   Die ihnen auferlegten strikteren Richtlinien sollen die Banken zwingen, mehr Vorsicht bei der Vergabe von Krediten walten zu lassen. Und in einem Punkt sind sich alle Finanzberater bereits jetzt einig: Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen wird es schwieriger werden, langfristige Kredite von den Banken zu erhalten. Ist deshalb das Reformpaket Basel III ein Grund zur Panik? Denn immerhin müssen die Finanzinstitute und Banken ab demnächst mehr an Eigenkapital hinterlegen und höhere Reserven für Krisenzeiten anhäufen.   Die Nachteile für die Bankkunden:   -        Je mehr an Risiko für den Kredit definiert wird, um so teurer wird das Darlehen für den Kreditnehmer -        Sollte das Risiko als eindeutig zu hoch eingestuft werden, kann es auch zu einem negativen Bescheid der Bank an den antragstellenden Kunden kommen     Wie wird das Risiko bestimmt?   Die Banken ziehen zur Bewertung des Risikos so genannte Ratings zu Rate. Und nur wenn die Unternehmen und Privatkunden im Rahmen dieser Ratings gut abschneiden, haben sie die Chance auf einen Kredit. Wer dabei allerdings besonders gut abschneidet, bekommt sogar den günstigeren Kredit. Mit anderen Worten: Wer über genug Eigenkapital oder andere Sicherheiten verfügt, der wird auch mit diesem System einen Kredit erhalten und den sogar besonders günstig. Und wer wenig Geld hat, für den wird es teuer. Er wird im Zweifelsfalle entweder gar keinen Kredit erhalten oder einen Kredit mit sehr hohen Zinsen. So viel zur Gerechtigkeit dieses Systems.   Diese Fakten können gerade Unternehmen in eine große Finanz- und Existenznot bringen. Die Unternehmensfinanzierung kann für Firmen, die nicht sehr gut abgesichert sind ab demnächst zu einem wirklich großen Problem werden. Keine Probleme dagegen haben die Unternehmen, die finanziell stabil da stehen und somit über ein gutes Rating verfügen. Schon bei einem mittelguten Rating werden hohe Zinsen verlangt, um das Risiko für die Bank abzusichern.   Was empfehlen die Berater den Unternehmen im Hinblick auf Basel III?     -        Absolutes Basic wird mit Basel III eine fundierte und langfristige Finanzplanung in den Unternehmen -        Und ein Insider-Tipp von uns: Lernen Sie die „Sprache der Banken“ zu sprechen. Das beinhaltet zum Beispiel, dass Sie Ihre ausgewiesenen Gewinne nicht mehr künstlich niedrig halten dürfen, um auf diesem Wege Steuern zu sparen. Banken wollen ordentliche Gewinne sehen, dann klappt es auch mit dem guten Rating! -        Weiterhin ist es immens wichtig, immer einen offenen, langfristigen und intensiven Kontakt zu seiner Bank zu halten. Denn auch in den heutigen harten Zeiten zählt die gute Verbindung zum Firmenkundenberater seiner Bank. -        Warten Sie also nicht immer ab, bis Sie dazu aufgefordert werden, Ihre neuen Zahlen vorzulegen. Gehen Sie auch aktiv auf Ihre Bank zu und suchen Sie das Gespräch und legen Sie neue Zahlen möglichst schnell und unaufgefordert vor. 
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