30.09.2013 | 12:07
Alles rund um das Thema Zinsprognose  (Teil 2)
Im zweiten Teil unserer Informationsreihe in der Kategorie: Zinsprognose möchten wir kurz auf die aktuelle Entwicklung eingehen. Das hat einen bestimmten Grund, denn die Schweizerische Nationalbank hat vor kurzem, genauer gesagt am 19. September 2013 ihre offizielle geldpolitische Lagebeurteilung veröffentlicht. Die wichtigsten Punkte dieses Papiers sind:   -        Die Schweizerische Nationalbank wird weiterhin unverändert am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro festhalten -        Falls es nötig werden sollte, wird die Nationalbank den Kauf von Devisen in unbeschränkter Höhe durchzusetzen -        Kaum verändert in der Relation zum Juni haben sich die Inflationsaussichten -        Für die kurze Frist liegt die Inflationsprognose der Schweizer Nationalbank zwar etwas höher, das ist durch das Ansteigen x
xdes Ölpreises und die positivere Einschätzung der Konjunktur bedingt -        Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts der Schweiz im zweiten Quartal übertraf sogar alle Erwartungen -        Für das zweite Halbjahr wird mit einem weiteren Wachstum des BIP gerechnet, das wird unter anderem durch die Exporte xbegründet, welche sich dank der Nachfrage aus dem Ausland stark beleben -        Die Hypothekarzinsen wachsen nach wie vor schneller an, als das BIP -        Und auch die Preise für Immobilien sind weiter angestiegen   So viel und so weit zu den nüchternen Analysen und Zahlen, die von der Schweizer Nationalbank veröffentlicht wurden. Im Zuge des Anspruchs der Öffentlichkeit auf mehr Transparenz im Wirtschaftssystem muss sich die SNB schon länger den Vorwurf gefallen lassen, keine internen Diskussionen und Überlegungen zu veröffentlichen.     Mit einer fundierten Zinsprognose sind Sie als Kreditnehmer immer einen Schritt voraus!   Zugegeben, der Markt der Finanzierungen ist alles andere als leicht zu durchschauen. Eine realistische Einschätzung für die Zukunft fällt noch schwerer. Aber zum Glück finden Sie auf unseren Seiten und auch weiteren Seiten im Internet viele und fundierte Prognosen für die Zinsentwicklung auf einen kurzen und auch längeren Zeitraum berechnet. Diese Prognosen stellen immer eine wertvolle Hilfe dar, wenn es darum geht eine Entscheidung über eine Finanzierung zu treffen.   Welche Faktoren werden bei einer Zinsprognose berücksichtigt?   -        Die fachliche und detaillierte Marktbeobachtung -        Die Einschätzungen für die Bewertung der aktuellen Ereignisse auf dem Finanzmarkt -        Die Einschätzung der zukünftig zu erwartenden Einflussfaktoren und Ereignisse -        Die Auswertung der Richtigkeit der vergangenen Zinsprognosen     Bei all diesen Überlegungen ist auch ein Blick auf das Zinsbarometer für die letzten Jahre sehr hilfreich. In diesem Barometer werden meist die Zinsen dargestellt, wie sie sich im Laufe der letzten 10 bis 20 Jahren entwickelt haben. Dabei wird zwischen den Darlehen mit einer Laufzeit von 5, 10, 15 und 20 Jahren unterschieden.  Das Zinsbarometer stellt immer einen durchschnittlichen Ausschnitt dar, über die am Markt verfügbaren  Finanzierungs- und Kreditangebote. Damit erhält man einen sehr guten Überblick über den Verlauf der Marktsituation. An der einfachen grafischen Darstellung mit der Hilfe der Kurve lässt es sich ganz einfach ablesen, welche Zinsentwicklungen in den letzten Jahren bei welchen Laufzeiten stattgefunden haben. Dabei sollten besonders starke Einbrüche nach oben oder unten beachtet werden und in der Relation zu den damaligen Ereignissen auf dem Wirtschaftsmarkt betrachtet werden. Aus diesem Rückblick lassen sich viele Lehren für die Zukunft ziehen!
30.09.2013 | 12:04
Alles rund um das Thema Zinsprognose (Teil 1)
Es gibt Fragen, mit denen werden die Berater der Banken und Finanzinstitute besonders häufig konfrontiert. Dazu gehört ganz bestimmt auch die Frage: Wie werden sich die Zinsen in naher und weiterer Zukunft entwickeln? Natürlich sind es speziell die Kunden, die mit dem Gedanken spielen, eine Festhypothek aufzunehmen, die an dieser Frage besonders interessiert sind. Wenn man sich die Entscheidungen der Kunden auf dem Markt der Festhypotheken ansieht, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass die 5jährige Festhypothek das Modell ist, welches mit Abstand am häufigsten gewählt wird. Und wenn man sich dann die letzten 15 Jahre anschaut, dann sieht man, dass die Kreditnehmer im Durchschnitt circa 4,1 Prozent Zinsen dafür aufbringen mussten.    Wie verliefen die Jahre 2011 und 2012 im Hinblick auf den ausserordentlichen Verlauf der Zinsen?   -        Es gab eine Tendenz zu inversen Zinsen -        Inverse Zinsen sind dann gegeben, wenn für absolut langfristige Laufzeiten einer Hypothek tiefere Zinsen als für eine kurzfristige Laufzeit angeboten werden -        Speziell war das bei den Hypotheken mit einer Laufzeit zwischen 20 und 30 Jahren zu beobachten  -        Und auch eine Festhypothek über 10 Jahre war in den letzten Jahren, wenn man vom Zins ausgeht, immer noch kostspieliger als eine Festhypothek mit einer Laufzeit von drei Jahren     Aus den vergangenen Jahren lernen!   Vielleicht haben Sie sich gewundert, weil wir erst mit dem Thema Prognose eingestiegen sind und uns dann der Entwicklung in den letzten Jahren gewidmet haben. Dieser Sprung in die Vergangenheit hat jedoch einen ganz logischen Grund: Wer sich mit der Entwicklung am Markt beschäftigt, der kommt nicht umhin sich auch mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Denn alleine der Vergleich zwischen damaligen Zinsprognosen und der dann realen Entwicklung bringt einen immensen Wissensvorsprung. Denn die Sache mit den Prognosen ist nie sicher, es kann auch zu ganz ungewöhnlichen Verläufen auf dem Markt der Zinsen kommen. In diesem Punkt können sich selbst die herausragendsten und klügsten Köpfe bei den Wirtschaftswissenschaftlern irren. Deshalb sollte man auch ihre Aussagen immer kritisch und unter Vorbehalt betrachten. Der Finanzmarkt ist nun mal ein System mit vielen Unbekannten. Ganz sicher sind nur die Erkenntnisse, die man aus der Betrachtung der Vergangenheit erzielen kann.     Welches Fazit kann man derzeit ziehen?   -        Zur Zeit sind die längeren Festhypotheken klar vorzuziehen -        Das liegt daran, dass der Zuschlag für die Zinsen für die längeren Laufzeiten im Moment inverse Tendenzen besitzt -        Damit kann sich der Kreditnehmer über einen längeren Zeitraum zinslich gesehen absichern -        Doch die Entscheidung sollte auch in Anbetracht der eigenen Lage gewählt werden -        Sind Sie finanziell abgesichert und können sich einen Anstieg der Zinsen leisten und schadlos verkraften? Dann dürfen und sollten Sie das Risiko wählen und eine Festhypothek über eine lange Laufzeit abschliessen. -        Verfügen Sie aber über ein mittleres bis geringes Einkommen, oder sind eine junge Familie, dann sieht die Lage aus. Dann sollte kein Risiko eingegangen werden. In diesem Falle sollte eine Hypothek mit einer kurzen oder mittleren Laufzeit gewählt werden. Dann bleiben Sie flexibel und können auf die veränderte Marktlage der Zinsen relativ schnell reagieren.
30.09.2013 | 11:58
Allgemeines über das Steuersystem in der Schweiz
Die Schweiz besitzt eine föderale Struktur, dementsprechend ist das Steuersystem dieses Landes auch geprägt. Die drei Ebenen zur Besteuerung der Unternehmen und natürlichen Personen sind:   -        Die nationale Ebene, also die Bundesteuern -        Die kantonale Ebene, also die Kantonssteuern -        Die kommunale Ebene, also die Gemeindesteuern   Dabei erheben die Kantonen und Gemeinden den weitaus grössten Anteil an Steuern. Dieser Umstand führt zu einem immensen Steuerwettbewerb zwischen diesen beiden Ebenen. Es ist logisch, dass sich dieser Umstand nicht unbedingt auf die Höhe der jeweils erhobenen Steuern auswirkt. Die Bürger der Kantone dürfen direkt und demokratisch über ihre eigenen Steuergesetze abstimmen, dieser Umstand wirkt sich natürlich positiv auf das Wohl des Steuerzahlers aus! Eingezogen werden allerdings alle Steuern direkt und von einer einzelnen Stelle. Bei der Besteuerung der Unternehmen zählt übrigens der Firmensitz als Ort der Wertschöpfung, deshalb werden Unternehmen auch an diesem Ort besteuert. Und zum Glück sind die Steuern für die Unternehmen in der Schweiz sehr niedrig, wenn man sie mit den Steuersätzen in anderen europäischen Ländern vergleicht. In diesem Rahmen ist die Bundessteuer ein einheitlicher Satz, nur bei den kantonal erhobenen Steuern variieren die Sätze je nach Standort und zum Teil auch nach der Höhe des Gewinns, beziehungsweise des Kapitals.   -        8,5 Prozent auf den Gewinn sind bei den Direkten Bundessteuern vorgesehen -        Die kantonale Gewinnsteuer bewegt sich zwischen 5,9 und 16 Prozent -        Die kantonale Kapitalsteuer liegt zwischen 0,05 und 0,3 Prozent -        Aus diesen Prozenten ergibt sich für Unternehmen eine gesamte Belastung an Steuern, die zwischen 14,5 und 25 Prozent liegt     Die effektiven Steuern für Unternehmen   Der national gültige und reguläre Steuersatz bei der direkt Bundessteuer beträgt 8,5 Prozent. Daraus ergibt sich ein effektiver Steuersatz von 7,83 Prozent, da die Steuern auf dem Gewinn nach Steuern berechnet werden.      Die Steuern für natürliche Personen   Privatpersonen müssen ihre Steuern direkt an ihrem Wohnort entrichten. Dabei variiert die Bundessteuer je nach der Höhe des Einkommens. Die kantonalen und kommunalen Steuersätze variieren je nach Wohnort, der Grösse des Vermögens und der Höhe des Einkommens. In der Schweiz gilt eine progressive Besteuerung. Hier kommt der Höchstsatz erst bei sehr hohen Einkommen und Vermögen zum Tragen. Und dann existieren noch allerhand Sonderregelungen für selbstständig erwerbstätige Personen im Schweizer Steuersystem.   Die Mehrwertsteuer in der Schweiz   Im Vergleich mit den anderen europäischen Staaten besitzt die Schweiz die niedrigste Mehrwertsteuer! Hier liegt der normale Satz bei nur 8 Prozent. Bei Dienstleistungen im Rahmen von Beherbergungen werden nur 3,8 Prozent an Mehrwertsteuer erhoben. Und bei den Gütern für den täglichen Bedarf sind es sogar nur 2,5 Prozent. Und dann gibt es noch eine ganze Reihe von Gütern und Dienstleistungen, für die überhaupt gar keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Dazu zählen zum Beispiel die ärztliche Versorgung und die Bildung. Denn Gesundheit und Bildung werden in der Schweiz stets gross geschrieben und sollen für alle Bürger frei zugänglich und so preiswert wie möglich sein. Das Gesundheitssystem wird selbstverständlich durch die Beiträge der Bürger in die Krankenkassen finanziert, aber eine Steuer wird nicht erhoben. 
30.09.2013 | 11:56
Bonität
Der Begriff Bonität leitet sich vom lateinischen Wort "bonitas = Vortrefflichkeit" ab, gemeint ist damit die Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Staaten und natürlichen Personen. In der Finanzwirtschaft wird das Kriterium der Bonität verwendet, um die ökonomische Rückzahlungsfähigkeit und die Zahlungswilligkeit, also die Bereitschaft zur Rückzahlung der Verbindlichkeiten zu beurteilen.   Die Kriterien zur Festlegung der Bonität, die bei Unternehmen angewandt werden:   -        Die Quote des Eigenkapitals -        Die Ergebnisse aus dem Jahresabschluss, beziehungsweise der Bilanz -        Die Unternehmenssatzung und die Rechtsform -        Die allgemeinen Angaben durch die Auskunft der involvierten Banken -        Die Gewinn-, beziehungsweise die Verlustsituation -        Der Cash-Flow in Prozent des Umsatzes -        Der aktuell verfügbare Cash-Flow -        Die Vermögens- und Schuldensituation -        Die Investitionspolitik -        Die Unternehmensplanung -        Die Qualität in der Sparte des oberen Managements -        Die Bank-Verschuldung     Die Kriterien zur Festlegung der Bonität, die bei Privatpersonen angewandt werden:   -        Der bisherige Verlauf in Sachen Kreditabwicklung -        Die Einkommenssituation, also die Höhe des Gehalts, die wirtschaftliche Situation des Arbeitgebers und damit die Sicherheit des Arbeitsplatzes -        Die Vermögenssituation -        Der Güterstand -        Die allgemeine Ausgabensituation, in Punkto Mieten und Kreditrückzahlungen -        Die Schuldensituation in Bezug auf die laufenden Kredite, übernommene Bürgschaften oder Haftungen   Bei uns in der Schweiz sind mehrere Institutionen tätig, welche Auskünfte über die Bonität verkaufen. Dazu gehören zum Beispiel Creditreform, Dun & Bradstreet und Deltavista. Diese Arten von Unternehmen verfügen über riesige Datenbanken, in denen Inkassomeldungen von säumigen oder verspäteten Zahlern und Betreibungsauskünfte gespeichert sind. Inoffizielle Schätzungen gehen davon aus, dass die Bonitätsinformationen von circa sechs Millionen Schweizer Bürgern dort hinterlegt sind.   Jeder hat das Recht auf eine Selbstauskunft!   Jeder Bürger der Schweiz, der erfahren möchte, ob seine Daten bei den einschlägigen Institutionen gespeichert sind, hat das Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft. Die selbst ernannten Bonitätsprüfer sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, Auskunft darüber zu erteilen, wie die Bonität des Antragstellers beurteilt wird. Diese Auskunft muss innerhalb von 30 Tagen erteilt werden. Damit der Antrag auf die Selbstauskunft auch ganz sicher richtig formuliert wird, kann man auf der Webseite des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) einen Musterbrief herunterladen.   Anhand der Selbstauskunft kann die Richtigkeit der Daten beurteilt werden   Da es sich bei den Instituten, die mit den Daten über die Bonität handeln, um Unternehmen handelt, die jede bei ihnen eingegangene Information unkontrolliert abspeichern, kommt es häufig zu Fehlern. Die Richtigkeit der Daten ist nicht immer gegeben. Doch sobald man die Auskunft über die eigene Bonität in den Händen hält, kann man sich dagegen wehren, falls dort nicht korrekte Informationen hinterlegt sein sollten. Manchmal handelt es sich auch um völlig veraltete Daten, die im Laufe der Zeit nicht an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wurden. So kann es leider passieren, dass dort noch Informationen über Schulden hinterlegt sind, die der Konsument schon lange getilgt hat. In solchen Fällen muss man erneut mit dem jeweiligen Institut in Kontakt treten. Dann muss man darauf bestehen, dass die verkehrten Daten gelöscht werden. Die Datensammler aus diesem Bereich sind dazu verpflichtet, die Daten zu korrigieren. Sollte man dabei keinen Erfolg haben, dann wende man sich an die EDÖB!
30.09.2013 | 11:36
Das hohe Preisniveau in der Schweiz
Bei uns in der Schweiz herrscht ein hoher Lebensstandard, das hat seinen Preis. Denn die Waren in der Schweiz haben einen vergleichsweise hohen Kostenpunkt. Da fragt man sich schon, warum denn auch die Importgüter von diesen hohen Preisen betroffen sind. In den letzten zwei Jahren ist eine rege gesellschaftliche und politische Diskussion über das Hoch des Franken und die mutmasslich überhöhten Importpreise entbrannt. Aus diesem Grund standen Produzenten und Importeure im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik. Leider waren sie erst nicht dazu bereit, wirklich fundierte Informationen über ihre Kostenstrukturen zu liefern.   Anfang Oktober werden neue Weichen gestellt!   -        Die Debatte um den Franken wird sicher noch ein politisches Nachspiel haben -        Anfang Oktober findet die nationalrätliche Sitzung der Wirtschaftskommission statt -        Zur Debatte wird dort auch der vom Ständerat beschlossene Zwang für die nicht den Markt beherrschenden Produzenten gegenüber Schweizer Nachfragern in den Ländern der OECD zu der Lieferung zu den jeweils regionalen Bedingungen     Im Vorfeld fanden schon Gespräche mit der Gilde der Importeure und Produzenten statt, dabei kam es endlich zu einer Vermehrung der Offenheit. Diese Transparenz war aber auch dringend notwendig geworden! Die Gilden machten deutlich, dass in einem im Ausland hergestellten Produkt häufig 50 – 70 Prozent an schweizerischen Kosten, beziehungsweise Wertschöpfung enthalten sind. Aus diesem Grunde wäre es nur logisch, dass der Endverkaufspreis dann eben auch auf dem hohen Schweizer Niveau liegen würde.   Promarca, der Schweizer Verband für Markenartikel hat mittels einer anonymisierten Umfrage versucht, die Kostendifferenzen zwischen der Schweiz und Deutschland zu erheben. Das sind die Ergebnisse:   -        In der Schweiz liegen die Kosten für die Löhne um knapp 30 Prozent höher als in Deutschland -        Bei den Kosten für die Logistik beträgt der Unterschied plus 60 Prozent für die Schweiz -        Die Kosten für die Promotion sind in der Schweiz doppelt so teuer wie in der BRD -        Und die Gebühren für das Listing ( Das ist der Eintrittspreis für die Geschäftsregale) liegt in der Schweiz im Durchschnitt 2,5 so hoch wie in Deutschland -        Die Kosten für die Werbung sind in der Schweiz dreimal so teuer wie in der BRD -        Weitere Mehrkosten fallen durch handelsspezifische Vorgaben und die spezielle Schweizer Gesetzgebung an   Zu berücksichtigen seien auch die Unterschiede in den Handelsmargen, so betonten die Vertreter der Schweizer Gilden. Dabei weisen die Schweizer Grossverteiler deutlich höhere Bruttomargen auf, als die Konkurrenz aus dem Ausland. Und auch in Bezug auf die Hersteller von Markenartikeln und deren Nettomargen wird betont, dass die Margen auf einem fast gleichen Niveau lägen, wie die Margen der Tochtergesellschaften in anderen europäischen Ländern. Ein Beispiel sei Mit Beiersdorf Schweiz hier gegeben: Wegen der deutlich höheren lokalen Kosten müssen die Endverbraucher mit einem Preiszuschlag von circa 25 Prozent gegenüber der BRD rechnen. Denn etwa zwei Drittel der von Beiersdorf in der Schweiz verkauften Produkte weisen ein ganzes Drittel der Wertschöpfung in der Schweiz auf. Nun bleibt es spannend, ob der Lieferzwang gegenüber Schweizer Nachfragern in den OECD-Ländern gesetzlich durchgesetzt werden kann. Der Ständerat der Schweiz hat dieses Vorgehen jedenfalls verbindlich vorgeschlagen.
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